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Frau Alwine Schöning geb. Klimach

geboren am 10. März 1927 in Niewir
gestorben am 19. Januar 2026 in Soltau

Kerze

Andreas
entzündete diese Kerze am 22. Januar 2026 um 14.53 Uhr

Liebe Oma,

hier einfach meinen Dank für alles auszudrücken, das kann ich doch gar nicht. Es würde mich wochenlang an den Computer fesseln, so dankbar bin ich nicht nur für alles, sondern für Dich und dass es Dich gab. Ist ja so; verliert man sich früh, hat man einander gar nicht richtig kennengelernt. Ist natürlich auch hier hart und schwer, die richtigen Worte zu finden. Verliert man sich jedoch so spät, tut es nochmal so weh, und es wird dennoch mindestens genau so schwierig, weil eine Konstante nicht mehr da ist: Ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener das Haus im Bleekenweg zu betreten, es geschah immer in dem Bewusstsein, dass Ihr, also Du und Opa, da wart. Aber Ihr wart nicht nur einfach da, Ihr wart immer für UNS da. Beide; bis zum Schluss. Ihr habt Euch uns immer mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gewidmet. Ihr wart neben unseren Eltern sowieso, Onkel und Tante auch, uns Jungs unsere ersten richtigen Freunde, und das werden wir niemals vergessen. Dich, Oma, nun auch nicht mehr bei mir zu haben, wird mich hier noch sehr lange sehr traurig zurücklassen, doch bin ich auch froh und erleichtert, dass Du keine Qualen mehr leidest und dass Dir Schlimmeres erspart geblieben ist. Dich leiden zu sehen, war auch für mich sehr hart und schwer. Denn Du warst für mich eine ganz, ganz starke Kämpferin: Nach gewiss nicht unbeschwerter Kindheit und Jugend durchlebtest Du die Wirren des Krieges, die schreckliche Angst, die Not und Kummer währenddessen, die Armut danach, den Verlust eines Kindes, später Krankheiten, die meinten, Dich heimsuchen zu müssen. Das alles hast Du durchlebt und überstanden. Sogar nun die Schmerzen. Auch dem Kindesalter längst entwachsen und nahezu zwei Köpfe größer als Du, habe ich dennoch immer zu Dir in großer Achtung hinaufgeschaut. Der einzige Kampf, den Du nun verlorst, war der gegen die Zeit. Aber den verlieren wir alle einmal.
Eine lange Zeit hatten wir einander: Du mich als Deinen "kleinen", später "jüngeren" Enkel und noch später als Deinen "Vermieter" sozusagen. Und ich Dich als meine liebende und sorgende Oma, die mir immer mit aller Herzlichkeit begegnete und mich mit offenen Armen empfing, mein Leben lang. Und doch heißt es nun Abschied zu nehmen.
So grüße denn auch Opa ganz lieb von mir.
Und alle anderen, die vorausgegangen sind; natürlich auch die, die ich nicht mehr kennenlernen durfte. Von Euren Erzählungen in langen Gesprächen meine ich, sie doch ganz gut zu kennen. Auch dafür herzlichen Dank!
Man sieht sich!
Irgendwann.

Mach´s gut, mein liebes Omchen!
Ich hab Dich lieb!

Kondolenzen

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Der letzte Termin

Trauerfeier mit Beisetzung, Friedhof Wietzendorf

Mittwoch, 28. Januar 2026 14.00 Uhr

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